Teilkronen-passgenaue Bausteine

Eine minimalinvasive Alternative zu den Kronen stellen die Teilkronen dar. Wenn keine Restaurierung mittels Füllungstechnik mehr möglich ist, ermöglichen die im Labor hergestellten Teilkronen eine schonende Versorgung von ausgedehnten Zahnhartsubstanzdefekten.

Gesinterte Keramik oder hochgoldhaltige Metallegierungen gehören heute zu den beliebtesten Materialien für Teilkronen. 

Speziell für Versorgungen im sichtbaren Bereich bietet sich die Keramik an. Denn Keramik ist zahnfarben, sehr haltbar und gut verträglich.

Allerdings ist die Herstellung aufwendig und teuer. Außerdem kommt es hier auf eine besonders gute Verarbeitung an. Weil das Keramikmaterial nicht plastisch ist, wird die Keramikfüllung – wie das Goldinlay – von einem Zahntechniker auf der Grundlage eines »Negativs« hergestellt.

Auch hier muss der Zahnarzt also zunächst einen Abdruck nehmen, der dann für die Herstellung der Teilkrone genutzt wird. Dies kann einige Tage dauern. Der Zahnarzt prüft bei der nächsten Sitzung die Passgenauigkeit des Keramikinlays, schleift gegebenenfalls nach und klebt es mit einem Kunststoffzement in die Kavität ein.

 

Quelle: Dr. Köthe, R. (2012). KZV BW Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg. Gesundheitsinformationen für Patienten. www.zahn-forum.de 





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