Füllungstherapie

Wenn die Karies ein »Loch im Zahn« hinterlassen hat, muss dieses zuverlässig verschlossen werden, damit der Zahn seine Kaufunktion wieder wahrnehmen kann und sich zudem keine neuen Bakterien einschleichen.

 

 

 

Füllungsmaterialien: Alleskönner gesucht!


Die Ansprüche an Füllungen und damit Füllungsmaterialien sind sehr hoch. Die Natur hat mit dem Zahnschmelz und dem natürlichen Zahnaufbau die Messlatte sehr hoch gesetzt. Eine Füllung muss vor allem dem immensen Kaudruck standhalten. Die Kaumuskeln im Kiefer drücken die Schneidezähne mit einer Kraft zusammen, die einem Gewicht von 20 Kilogramm entspricht!

Weiterhin muss das Füllungsmaterial den chemischen Angriffen von Nahrungsmittelbestandteilen (etwa Säuren), Speichel und Bakterien jahrelang widerstehen. Es darf nicht zu weich sein, sonst nutzt es sich beim Kauen rasch ab. Es soll sich gut an die Kavitätenwände anschmiegen und möglichst nicht schrumpfen. Und höchst erwünscht ist, zumindest für den Einsatz im Frontzahnbereich, dass es die natürliche Zahnfarbe besitzt.

 

Kompositfüllungen


In den letzten Jahren wurde eine neue Technik zur Behandlung von Zahndefekten entwickelt: die Schmelz- und Dentin-adhäsive Restauration mit Hilfe des Komposits. Als »Komposit« werden Mischungen aus hochfesten Kunststoffen mit anderen Materialien wie Glas-, Quarz oder Keramikpulver bezeichnet. Ihr Vorteil ist die lange Haltbarkeit sowie fester und spaltfreier Verbund mit der Zahnoberfläche. Man kann mit diesen Füllungsmaterialien kleine Defekte minimal-invasiv versorgen, aber auch sehr stark zerstörte Zähne wiederherstellen. Oft kann dadurch eine teure und aufwendige Zahnüberkronung verhindert werden.

 

Amalgamfüllungen

 

Füllungen aus Quecksilberlegierungen werden in der Zahnmedizin als
Amalgam bezeichnet. Vorteile der Quecksilberlegierungen sind die einfache Verarbeitbarkeit und die günstigen Materialkosten. Amalgamlegierungen gehören nach wie vor zu den Vertragsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Es ist keine Zuzahlung durch den Patienten erforderlich. 

Die Nachteile der Amalgamfüllungen

  • mäßige Randdichtigkeit
  • wegen des fehlenden Zahn-Füllung-Klebeverbundes nicht für ausgedehnte Füllungen im Backenzahngebiet geeignet
  • ästhetisch absolut unbefriedigend, aus diesem Grund keine Anwendung im Frontzahnbereich
  • Risiko der Belastung des Organismus mit Quecksilber, aus diesem Grund keine Anwendung bei Kindern, Schwangeren und Patienten mit Niereninsuffizienz.

     

Ein Ersatz des Amalgams durch andere, ebenso kostengünstige Materialien und Verarbeitungsmethoden ist heute möglich. Aus diesem Grund bieten wir bei uns in der Praxis keine Amalgamfüllungen mehr an.

 

 

Quelle: Dr. Köthe, R. (2012). KZV BW Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg. Gesundheitsinformationen für Patienten. www.zahn-forum.de 



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